Die Gewerkschaft fordert, dass der Tarifvertrag die Unternehmen der Branche verpflichtet, ihren Anteil an den Direktbeschäftigten jährlich um 10 Prozent zu erhöhen. Es würde in der Tat nichts anderes sein, als die Einhaltung des Gesetzes zu gewährleisten. Rund 350 Millionen Geflügel, 19 Millionen Schweine und über 500.000 Kühe werden jährlich in den Schlachthöfen Niedersachsens, einer landwirtschaftlichen Fläche im Nordwesten des Landes, geschlachtet. Laut Mazurek liegt der Anteil in den vier großen Gruppen, die die Branche in Niedersachsen dominieren, bei bis zu 50 Prozent. Ein solcher Betrag würde ausreichen, um sich in einem einfachen Hausoder sogar für eine kleine Wohnung selbst zu beherbergen. “Aber die Arbeitnehmer akzeptieren, weil sie bei der Arbeit und der Unterkunft doppelt von ihrem Arbeitgeber abhängig sind. Wenn sie protestieren, laufen sie Gefahr, sich auf der Straße wiederzufinden.” “Die öffentliche Empörung muss geweckt werden, um die Situation zu verbessern. Das haben wir in der Region getan. Die Kirche begann sich dann zu engagieren und die Medien interessierten sich für die Angelegenheit. Die Wanderarbeiter sind jetzt in besseren Und kostengünstigeren Unterkünften an Bord”, sagt Thomas Bernhard, Regionalsekretär der NGG. Im Jahr 2014 unterzeichneten rund 50 Unternehmen der Branche einen Verhaltenskodex für die Unterbringung von Wanderarbeitnehmern. Der Kodex ist nicht rechtsverbindlich, sondern eine Richtlinie, zu deren Befolgung sie sich verpflichtet haben, um eine Erniedrigung der Lebensbedingungen zu verhindern. Ihre Unterauftragnehmer sind auch grundsätzlich verpflichtet, die gleichen Standards einzuhalten.

Nach Angaben der Lebensmittel-, Getränke- und Catering-Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) stammt ein Drittel der 30.000 deutschen Schlachthofarbeiter aus Ost- und Südeuropa, abgesehen von denen, die in der Fleischverarbeitung und -verpackung tätig sind. “Aber wir sehen immer noch Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber 250 Euro (263 EURO) von ihrem Wohngeld in Vier- bis Sechs-Personen-Wohnheimen abziehen”, sagt Piotr Mazurek, der als Berater in der Stadt Oldenburg für polnische Arbeitnehmer in der Branche im Rahmen des Programms Faire Mobilität des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) arbeitet. Toller Artikel. ALDI, Deutschlands größter Discounter, bietet jetzt 0,500gr an. Rindfleisch mit 1,99 EUR (www.kaufda.de/Aldi-Nord/Sortiment/Fleisch). Ein Basis-Burger bei MCDonalds ist nicht mehr als 1,- EUR (www.mcdonalds.de/produkte/deinebasics?cid=HomeHero_Basics_1602?cid=SEA_Google_Search_Basics_Text) .

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